Elterntrauer



This is a German website for those suffering a loss in the Allgäu area of Bavaria.Although anyone who has suffered a loss anywhere in the world and who can understand German is welcome. 
http://elterntrauer.blogspot.com/


Ein Kind war noch zu klein oder zu krank um schon leben zu können. Es war nur ein "Hauch von Leben". Und es hat sein erstes Ziel, das Leben außerhalb des schützenden Mutterleibes nicht erreicht. Für diese Frühchen, die leichter als 500 Gramm sind gibt es auf dem Sebastians-Friedhof in Füssen eine Gedeck- und Ruhestätte. Unabhängig von Konfessions- und Religionszugehörigkeit können dort diese Babys bestattet oder zur Ruhe gebettet werden.
Dabei entstehen für die betroffenen Eltern keinerlei Kosten. Die Pflege dieses Kindergrabes übernimmt die "Interessensinitiative Gedenk- und Ruhestätte totgeborener Kinder". Die Grabstätte ist durch das oben zu sehende Denkmal gestaltet. Um die Unkosten für dieses Gräberfeld decken zu können wird um Spenden gebeten:

Kirchenstiftung St. Mang / Füssen
Kontonummer: 610273435
Bankleitzahl: 73350000
Institut: Sparkasse Allgäu
Kennwort: Frühgeburten

Die "Interessensinitiative Gedenk- und Ruhestätte totgeborener Kinder" besteht aus Mitarbeitern des Krankenhauses Füssens, sowie Vertretern der Stadt Füssen und Mitarbeitern und Seelsorgern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden.


Kontakt:

Unter der E-Mail:elterntrauer@gmx.de können sie mit uns Kontakt aufnehmen


ONLINE SUPPORT GROUP /Austausch von Betroffenen (trauernde Eltern)
http://92668.forums.motigo.com/

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©2008 Bilder/Photos copyright "Elterntrauer"
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Wir danken dem "ALLGÄUER ZEITUNG“ -“ FÜSSENER BLATT“ für Erlauben uns, den Artikel unten zu drucken. Es wurde gedruckt 20.
September 2006.

website:www.all-in.de

Seit 1838 Heimatzeitung für Füssen und Umgebung

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Der letzte Platz für

totgeborene Kinder



Heute Trauerfeier – Ruhestätte wird ehrenamtlich gepflegt

Von Werner Hacker

Füssen

Eine Trauerfeier für totgeborene Kinder findet

am heutigen Mittwoch um 14 Uhr auf

dem Sebastianfriedhof (Alter Friedhof) statt.

Pfarrer Joachim Spengler wird im Rahmen

der Beisetzung an der Gedenk- und Ruhestätte

totgeborener Kinder sprechen. Die

Bestattung der 20 Fehlgeburten erfolgt völlig

unabhängig von einer Glaubenszugehörigkeit

Beate Kowoll und Maximiliane Jüttner von

der Interessensgemeinschaft totgeborener

Kinder haben gemeinsam mit weiteren ehrenamtlichen

Kräften die Beisetzung organisiert.

Ein kleiner Sarg steht bereit. Blumen

werden ihn schmücken. „Eine totgeborene

oder während der Geburt gestorbene Leibesfrucht

zu bestatten, ist eine seelisch stark belastende

Aufgabe, die wir für die Eltern, die

dies wünschen, gerne übernehmen“, sagte

Beate Kowoll gegenüber unserer Zeitung.

„Familien, die sich so sehr auf ihr Baby gefreut

haben, aber den Schock einer Fehlgeburt

erleben mussten, sind angesichts ihres

fürchterlichen Schicksals oft recht hilflos.“

Gedanke ist unerträglich

So weiß Maximiliane Jüttner, die seit 25

Jahren als Hebamme arbeitet, aus Erfahrung:

„Der Gedanke an eine Beerdigung ist unerträglich!

Diesen Gedanken möchte man weit

von sich schieben. Doch manchmal ändern

sich die Empfindungen innerhalb von Stunden

oder Tagen. Für die Menschen ist es dann

tröstlich, dass es diesen Ort gibt, an dem Kinder

ihre letzte Ruhe finden, die viel zu klein

oder zu krank waren, um leben zu können.“

Auch Familiengrab möglich

Natürlich wäre es auch möglich, ein totgeborenes

Kind im Familiengrab zu bestatten.

Hierzu bietet die Füssener Interessensgemeinschaft

unentgeltlich eine Alternative an.

Bei Fehlgeburten – das heißt bei totgeborenen

Babys unter 500 Gramm – besteht zum

Schutz der Würde des Babys die Pflicht der

Zur-Ruhe-Bettung. Sie kann laut Gesetz in einer

Gemeinschaftsgrabanlage erfolgen.

Eine im Krankenhaus erhältliche Informationsschrift

weist auf diese Möglichkeiten hin,

die auch dann gelten, wenn das Kind laut Gesetz

nicht bestattungspflichtig ist. „Das Kind

kann in einem Reihen- oder Wahlgrab beigesetzt

werden, was ein Bestattungsinstitut gegen

eine entsprechende Gebühr durchführt“,

erklärt der Gynäkologe Dr. Clemens Braselmann.

Er engagiert sich ebenfalls in der Füssener

Interessensgemeinschaft. „Eine weitere

Möglichkeit, verstorbene Babys bis 500

Gramm zu bestatten, bietet die Kindergrabstätte

auf dem Sebastiansfriedhof.“

Keine Kosten

Beate Kowoll ergänzt: „Wir werden verstorbene

Frühgeburten, Totgeburten oder Fehlgeburten

künftig jedes Jahr Mitte oder Ende

September hier beerdigen. Wer sich eine solche

Bestattung seines Kindes wünscht, kann

sich direkt an uns oder an das Füssener Krankenhaus

wenden.“ Die Interessensgemeinschaft,

die sich durch Spenden finanziert, betont

ausdrücklich: Den betroffenen trauernden

Familien entstehen keine Kosten. „Wir

übernehmen ehrenamtlich auch die Pflege

des Kindergrabfeldes.“